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Archiv für die Kategorie ‘Linux/Ubuntu’

Öffnen von PSDs (CMYK) in GIMP

27. Januar 2011 Malte Keine Kommentare

Versucht man mit GIMP eine PSD-Datei zu öffnen, welche im CMYK-Farbmodus abgespeichert ist, wird man folgende Meldung erhalten:

Fehler beim Öffnen der PSD-Datei: Farbmodus wird nicht unterstützt: CMYK

Sucht man nach einer Lösung im Internet, wird man häufig auf Aussagen treffen wie: “Photoshop kann es”. Wer sich aber kein Photoshop installieren will, nur um eine PSD-Datei im RGB-Farbmodus oder in anderen Formaten abzuspeichern, der sollte imagemagick verwenden. imagemagick kann – wer es noch nicht installiert hat – ganz einfach über den Linux-Paketmanager installieren und anschließend führt dann im Terminal folgenden Befehl aus:

convert /pfad/zur/psd/Ursprungsgrafik.psd /pfad/zum/ziel/Zielgrafik.png

Statt png können auch andere Formate verwendet werden. PNG bietet sich jedoch an, um verlustfrei und mit Transparenz zu speichern. imagemagick extrahiert dabei die einzelnen Ebenen und eine Komplettansicht und speichert sie als Zielgrafik-0.png bis Zielgrafik-n.png … ab.

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Backups und Snapshots von Linux-Servern mit rsync und ssh

28. September 2010 Malte Keine Kommentare

Ich habe auf diesem Blog bereits über eine automatische Backup-Lösung mit rsync und ssh berichtet. Nun habe ich mittlerweile noch eine bessere Variante entdeckt, die nicht nur ein einfaches Backup anlegt, sondern auch gleichzeitig Snapshots von mehreren Tagen produziert, ohne dabei immens Speicher zu verbrauchen.

Das Skript von der Heinlein Professional Linux Support GmbH arbeitet dabei mit Hardlinks, d.h. jeden Tag wird das Backup des Vortages per Hardlink (mehr zum Hardlink bei Wikipedia) kopiert und verbraucht dabei keinen Speicher, da quasi nur ein Link auf die bestehenden Dateien auf der Festplatte gesetzt wird. Erst wenn anschließend das Backup per rsync durchgeführt wird und sich Dateien verändern, werden eben diese veränderten Dateien neu geschrieben. Das heißt, es belegt nur soviel Plattenplatz wie sich Dateien verändern. So kann man die Snaphots viele Tage in die Vergangenheit ragen lassen.

Viel mehr möchte ich an dieser Stelle jedoch nicht beschreiben, da die Beschreibung zum Skript schon sehr ausführlich ist. Auf jeden Fall habe ich die Backup-Lösung mittlerweile im Produktiv-Einsatz und bin sehr zufrieden. Und wie versprochen, hält sich die Festplatten-Belegung in Grenzen und dennoch ist ein vollständiger Zugriff auf die Snaphots der letzten Tage möglich.

Hier der Link zu den Backup-Scripts und dessen Beschreibung

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Automatische Backup-Lösung mit rsync und SSH

2. September 2008 Malte 4 Kommentare

Vielen Leuten gehts beim Backup so wie mir. Man weiß, dass ein Backup unverzichtbar ist, man hat sich vielleicht auch ein Script geschrieben, aber es mangelt an der Motivation dies durchzuführen oder an der Regelmäßigkeit.

Wer einen weiteren Fest-PC hat, der kann das Backup ganz automatisiert darüber ablaufen lassen. Bei mir läuft der HTPC immer und da er sowieso schon Server-Dienste übernimmt, ist er nun auch zum Backup-Server befördert worden.

Stündlich lasse ich nun mein gesamtes /home-Verzeichnis per rsync in ein Backup-Verzeichnis auf dem HTPC updaten. Und falls der Laptop einmal nicht da oder nicht an ist, verabschiedet sich rsync mit einer einfachen Fehlermeldung und belässt das Backup unberührt.

Mehr…

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Trackpoint-Scrollen in Ubuntu zum Laufen bringen

3. Juni 2008 Malte 5 Kommentare

Um das vertikale wie auch horizontale Scrollen des Trackpoints zum Laufen zu bringen, muss man die xorg.conf anpassen:

sudo gedit /etc/X11/xorg.conf

Innerhalb von Section “InputDevice” folgende Zeilen hinzufügen:

Option      "ZAXisMapping" "4 5"
Option      "XAxisMapping" "6 7"
Option      "Emulate3Buttons" "true"
Option      "EmulateWheel" "on"
Option      "EmulateWheelButton" "2"

Speichern und X-Server neustarten (Strg+Alt+Backspace)

Mach ‘ne Pause: Ubuntu fordert auf, sich auszuruhen

12. November 2007 Malte Keine Kommentare

Seit fast 2 Jahren nutze ich nun schon Ubuntu und erst jetzt fällt mir ein recht interessantes Feature auf: Die Tipppause. Diese fordert den Nutzer immer nach z.B. einer Stunde für 3 Minuten auf, eine Pause einzulegen.

Über den Nutzen dieser Funktion lässt sich natürlich streiten und der Spott der Arbeitskollegen ist quasi einprogrammiert. Ich allerdings halte es für eine sinnvolle Funktion, denn immerhin hält sie einen von stundenlangen Computer-Sessions ab und bewegt einen dazu, das Chaos auf dem Schreibtisch zu beseitigen.

Sehr zur Freude der Ärzte, würden durch diese Funktion weniger Arbeitnehmer über Rückenprobleme klagen. Würde die Funktion nun auch noch abwechselnde Gymnastikübungen vorschlagen, wäre es doch eine runde Sache ;-)

Die Aktivierung dieser vorinstallierten Funktion ist so einfach wie die Funktion selbst:

Man klicke auf System -> Einstellungen -> Tastatur und wechselt zum Reiter “Tipppause”.

Tastatureinstellungen - Tipppause
Tastatureinstellungen – Tipppause

Hier lassen sich auch die Intervalle der Pausen verändern. Für ganz Hartnäckige lässt sich sogar das Verschieben der Pause ausschalten.

Sobald es Zeit für ein Päuschen ist, wird sozusagen das Werkzeug fallen gelassen und der Bildschirm wird mit folgendem Countdown überlagert:

Mach’ ne Pause: Noch 2 Minuten und 36 Sekunden bis zur Freischaltung
Mach ‘ne Pause: Noch 2 Minuten und 36 Sekunden

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