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Archiv für die Kategorie ‘Linux/Ubuntu’

Automatische Backup-Lösung mit rsync und SSH

2. September 2008 Malte 4 Kommentare

Vielen Leuten gehts beim Backup so wie mir. Man weiß, dass ein Backup unverzichtbar ist, man hat sich vielleicht auch ein Script geschrieben, aber es mangelt an der Motivation dies durchzuführen oder an der Regelmäßigkeit.

Wer einen weiteren Fest-PC hat, der kann das Backup ganz automatisiert darüber ablaufen lassen. Bei mir läuft der HTPC immer und da er sowieso schon Server-Dienste übernimmt, ist er nun auch zum Backup-Server befördert worden.

Stündlich lasse ich nun mein gesamtes /home-Verzeichnis per rsync in ein Backup-Verzeichnis auf dem HTPC updaten. Und falls der Laptop einmal nicht da oder nicht an ist, verabschiedet sich rsync mit einer einfachen Fehlermeldung und belässt das Backup unberührt.

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Datei-Berechtigungen im Gnome Papierkorb

9. August 2008 Malte Keine Kommentare

Sehr grausam finde ich die Art, wie der Papierkorb in neueren Gnome-Versionen funktioniert (ich nutze derzeit Gnome 2.22).

Es ist möglich, Dateien im Nautilus in den Papierkorb zu verschieben, ohne dass man die Berechtigung zum Schreiben an diesen Dateien hat. Spätestens wenn man den Papierkorb leeren will, tritt das Problem auf, dass dieser nicht restlos entleert wird, sondern dass die Dateien, die man nicht beschreiben darf, im Papierkorb verbleiben. Es kommt keine Fehlermeldung, sondern es sieht so aus als hätte alles geklappt, allerdings bleiben die Dateien einfach drin.

Das zweite Problem ist, dass Gnome einem auf Anhieb nicht verrrät, wo im Dateisystem der Papierkorb denn nun sitzt, denn sonst kann man ja als Superuser übers Terminal die Dateien löschen. In früheren Versionen saßen die Papierkorb-Dateien noch in ~/.Trash, aber das Verzeichnis wird nicht mehr angelegt. Ich habe nun lange gesucht und herausgefunden, dass die Dateien nun in ~/.local/share/Trash/files liegen.

Jetzt muss man aber trotzdem erstmal ins Terminal und mithilfe von

sudo rm -R ~/.local/share/Trash/files/*

die Dateien löschen. Das ist zwar kein Problem, denn das Terminal ist bei mir meist eh offen, aber es ist einfach nicht benutzerfreundlich und Neulinge würden total auf dem Schlauch stehen (wobei man bezweifeln kann, dass dort fremde Daten im home-Verzeichnis landen). Schöner wärs, wenn man schon beim Verschieben in den Papierkorb darauf hingewiesen würde bzw. die entsprechenden Dateien einfach nicht in den Papierkorb verschoben würden.

Mein HTPC ärgert mich

8. August 2008 Malte Keine Kommentare

Kürzlich konnte ich mit meinem HTPC kein Fernsehen mehr gucken. Bei Klick auf “Fernsehen” tat sich einfach nichts, keine Reaktion, keine Meldung. Ich versuchte einen Neustart, der schon häufig Probleme wie von Geisterhand lösen konnte, aber diesmal bekam ich die Meldung, dass kein Connect zum Backend möglich war.

Ich prüfte also, ob das Backend wirklich nicht gestartet war und das Frontend hatte Recht. Als ich dann versuchte, mythbackend manuell zu starten, erzählte er mir, dass er keine TV-Karte finden konnte, also rein ins Backend Setup und geprüft, ob keine Karten mehr da waren. Es waren aber noch beide Karten eingetragen, bloß erkennen konnte er sie auch dort nicht.

Ein Blick in “dmesg” sagte dann folgendes:

[   14.644000] dvb-usb: found a ‘Hauppauge Nova-T 500 Dual DVB-T’ in cold state, will try to load a firmware
[   14.720000] dvb-usb: downloading firmware from file ‘dvb-usb-dib0700-01.fw’
Das klingt soweit auch noch normal, das Problem liegt aber darin, dass meine Firmware eigentlich /lib/firmware/dvb-usb-dib0700-1.10.fw heißt.

Ich habe keine Ahnung, warum er die Firmware plötzlich unter anderem Namen suchte, ich habe keine Updates gemacht und auch nichts verändert. Mal wieder ein Zeichen dafür, dass bei Ubuntu Dinge auf ganz mysteriöse Weise nicht mehr funktionieren. Es wird Zeit, dass ich umsteige.

Problem war also ganz einfach zu beheben durch:

sudo cp /lib/firmware/dvb-usb-dib0700-1.10.fw /lib/firmware/dvb-usb-dib0700-01.fw

Anschließend Neustart und alles beim Alten.

10 Gründe, warum sich ein Umstieg auf Linux lohnt

8. Juni 2008 Malte 6 Kommentare

Hinweis: Dieser Post bezieht sich auf Ubuntu bzw. auf die grafische Oberfläche GNOME, bei Kubuntu/KDE und anderen Distributionen mögen sich einige Dinge unterscheiden.

Bei vielen, die zum ersten Mal eine Linux-Live CD einlegen oder Linux nutzen macht sich im ersten Moment Ernüchterung breit. Das Booten dauert etwas länger als man es von Windows gewohnt ist und der Desktop sieht im ersten Moment nach nichts aus. Schmales Panel, keine besonderen grafischen Besonderheiten, es entsteht erstmal keine Euphorie. Die Vorteile befinden sich allerdings im Detail und bei Dingen, die man wahrscheinlich gar nicht erst erwartet. Ein paar möchte ich an dieser Stelle aufführen, um den einen oder anderen vielleicht dazu zu bewegen, sich das alternative Betriebssystem einmal näher anzuschauen.

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Trackpoint-Scrollen in Ubuntu zum Laufen bringen

3. Juni 2008 Malte 5 Kommentare

Um das vertikale wie auch horizontale Scrollen des Trackpoints zum Laufen zu bringen, muss man die xorg.conf anpassen:

sudo gedit /etc/X11/xorg.conf

Innerhalb von Section “InputDevice” folgende Zeilen hinzufügen:

Option      "ZAXisMapping" "4 5"
Option      "XAxisMapping" "6 7"
Option      "Emulate3Buttons" "true"
Option      "EmulateWheel" "on"
Option      "EmulateWheelButton" "2"

Speichern und X-Server neustarten (Strg+Alt+Backspace)

Linux: Das lästige Piepen vom Speaker loswerden

29. Dezember 2007 Malte 3 Kommentare

Ich besitze ein Thinkpad T60 und habe Ubuntu 7.10 laufen. Lange hat es mich gestört, dass es grundsätzlich ein lautes Piepen aus der Anlage oder aus den integrierten Lautsprechern gab, wenn ich mal in der Konsole unterwegs war oder einmal zu häufig die Backspace-Taste betätigt habe.

Dieser Speaker, in der Ubuntu-GUI auch liebevoll “Systemglocke” genannt, wird in Notebooks nur noch über die integrierten Lautsprecher oder über den Audio-Out ausgegeben, da kein kleiner Lautsprecher vorhanden ist. Wer kennt es nicht, das traditionelle Piepen kurz nach dem Start von alten Rechnern. Dieser Speaker wird aber sehr lästig, sobald man für gewöhnlich eine HiFi-Anlage angeschlossen hat und sie vielleicht vom letzten Mal Musik hören noch recht weit aufgedreht hat. Sobald man dann in der Konsole die Tab-Funktion benutzt, um einen Verzeichnisnamen zu vervollständigen und das Getippte ist nicht ausreichend, gibt es einen sehr lauten Beep, welcher sogar die Nachbarn aufweckt :-)

Abhilfe kann einerseits schaffen, über System -> Einstellungen -> Audio die Systemglocke auszuschalten, allerdings kann das außerhalb von GNOME wieder kritisch werden. Effektiver ist es, das Kernel-Modul pcspkr abzuschalten und zu blacklisten.

Die Abschaltung erfolgt ganz einfach über:

sudo rmmod pcspkr

Damit ist das Modul allerdings nicht dauerhaft abgeschaltet und nach dem nächsten Reboot geht die Pieperei erneut los.
Wer es dauerhaft loswerden möchte, muss das Modul blacklisten:

sudo gedit /etc/modprobe.d/blacklist

Einfach am Ende folgende Zeile hinzufügen:

blacklist pcspkr

Hoffe das hilft. So far

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Mach ‘ne Pause: Ubuntu fordert auf, sich auszuruhen

12. November 2007 Malte Keine Kommentare

Seit fast 2 Jahren nutze ich nun schon Ubuntu und erst jetzt fällt mir ein recht interessantes Feature auf: Die Tipppause. Diese fordert den Nutzer immer nach z.B. einer Stunde für 3 Minuten auf, eine Pause einzulegen.

Über den Nutzen dieser Funktion lässt sich natürlich streiten und der Spott der Arbeitskollegen ist quasi einprogrammiert. Ich allerdings halte es für eine sinnvolle Funktion, denn immerhin hält sie einen von stundenlangen Computer-Sessions ab und bewegt einen dazu, das Chaos auf dem Schreibtisch zu beseitigen.

Sehr zur Freude der Ärzte, würden durch diese Funktion weniger Arbeitnehmer über Rückenprobleme klagen. Würde die Funktion nun auch noch abwechselnde Gymnastikübungen vorschlagen, wäre es doch eine runde Sache ;-)

Die Aktivierung dieser vorinstallierten Funktion ist so einfach wie die Funktion selbst:

Man klicke auf System -> Einstellungen -> Tastatur und wechselt zum Reiter “Tipppause”.

Tastatureinstellungen - Tipppause
Tastatureinstellungen – Tipppause

Hier lassen sich auch die Intervalle der Pausen verändern. Für ganz Hartnäckige lässt sich sogar das Verschieben der Pause ausschalten.

Sobald es Zeit für ein Päuschen ist, wird sozusagen das Werkzeug fallen gelassen und der Bildschirm wird mit folgendem Countdown überlagert:

Mach’ ne Pause: Noch 2 Minuten und 36 Sekunden bis zur Freischaltung
Mach ‘ne Pause: Noch 2 Minuten und 36 Sekunden

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