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	<title>Malte's Blog &#187; Linux/Ubuntu</title>
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			<item>
		<title>Automatische Backup-Lösung mit rsync und SSH</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 21:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux/Ubuntu]]></category>
		<category><![CDATA[backup]]></category>
		<category><![CDATA[cronjob]]></category>
		<category><![CDATA[rsync]]></category>
		<category><![CDATA[ssh]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielen Leuten gehts beim Backup so wie mir. Man weiß, dass ein Backup unverzichtbar ist, man hat sich vielleicht auch ein Script geschrieben, aber es mangelt an der Motivation dies durchzuführen oder an der Regelmäßigkeit.
Wer einen weiteren Fest-PC hat, der kann das Backup ganz automatisiert darüber ablaufen lassen. Bei mir läuft der HTPC immer und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Leuten gehts beim Backup so wie mir. Man weiß, dass ein Backup unverzichtbar ist, man hat sich vielleicht auch ein Script geschrieben, aber es mangelt an der Motivation dies durchzuführen oder an der Regelmäßigkeit.</p>
<p>Wer einen weiteren Fest-PC hat, der kann das Backup ganz automatisiert darüber ablaufen lassen. Bei mir läuft der HTPC immer und da er sowieso schon Server-Dienste übernimmt, ist er nun auch zum Backup-Server befördert worden.</p>
<p>Stündlich lasse ich nun mein gesamtes /home-Verzeichnis per rsync in ein Backup-Verzeichnis auf dem HTPC updaten. Und falls der Laptop einmal nicht da oder nicht an ist, verabschiedet sich rsync mit einer einfachen Fehlermeldung und belässt das Backup unberührt.</p>
<p><span id="more-52"></span></p>
<h2>Einrichtung</h2>
<h3>Installation</h3>
<p>Auch wenn der HTPC in diesem Fall als Backup-&#8221;Server&#8221; zuständig ist, übernimmt er eigentlich eine Client-Funktion. Deshalb spreche ich ab sofort von <span style="color: #ff0000;">server</span> (eigentlich der Laptop) und <span style="color: #808000;">client</span> (der HTPC).</p>
<p>Damit überhaupt ein Zugriff erfolgen kann, muss auf dem server ein ssh-Server (Daemon) laufen. Dieser wird unter <strong>Ubuntu</strong> durch das Paket <strong>openssh-server</strong> zur Verfügung gestellt:</p>
<blockquote><p>user@<span style="color: #808000;">client</span>:~$ sudo apt-get install openssh-server</p></blockquote>
<p>In <strong>Arch Linux</strong> heißt es einfach nur <strong>openssh</strong>.</p>
<blockquote><p>user@<span style="color: #808000;">client</span>:~$ pacman -S openssh</p></blockquote>
<p>Zusätzlich muss der Daemon unter Arch Linux noch in die <strong>/etc/rc.conf</strong> unter DAEMONS eingetragen werden, damit er bei jedem Start mitgestartet wird.</p>
<p>Nun kann man sich vom <span style="color: #808000;">client</span> auf den <span style="color: #ff0000;">server</span> einloggen:</p>
<blockquote><p>user@<span style="color: #808000;">client</span>:~$ ssh user@<span style="color: #ff0000;">server</span></p></blockquote>
<p>Wobei für <span style="color: #ff0000;">server</span> der entsprechende Hostname bzw. IP eingesetzt wird und für user der User auf dem <span style="color: #ff0000;">server</span>, dessen Dateien gesichert werden sollen. Es wird eine Passwort-Abfrage kommen, wo das Passwort des entsprechenden users auf dem <span style="color: #ff0000;">server</span> eingegeben wird.</p>
<p>Falls das klappt, kann man die Sitzung mit &#8220;exit&#8221; verlassen, da wir zunächst ein paar Aufgaben auf dem <span style="color: #808000;">client</span> erledigen müssen.</p>
<h3>Authentifizierung</h3>
<p>Da unser Cronjob später nicht auf die Passwort-Abfrage reagieren kann, umgehen wir diese, indem wir ein Keyfile generieren:</p>
<blockquote><p>user@<span style="color: #808000;">client</span>:~$ ssh-keygen -t dsa -f ~/.ssh/backup_key</p></blockquote>
<p>Die passphrase wird leer gelassen, damit es später zu keiner Passwort-Abfrage kommt.</p>
<p>Das Programm sollte nun in ~/.ssh/ ein privates und ein öffentliches Keyfile (erkennbar an der .pub-Endung) angelegt haben.</p>
<p><strong>Hinweis</strong>: Eine leere passphrase stellt ein Sicherheitsrisiko dar. Wer in die Hände des Keyfiles kommt, kann Zugriff zum <span style="color: #ff0000;">server</span> erlangen. Diese Methode sollte deshalb nur im lokalen Netzwerk verwendet werden.</p>
<p>Damit die Authentifizierung zwischen <span style="color: #808000;">client</span> und <span style="color: #ff0000;">server</span> funktioniert, muss das Keyfile auf den <span style="color: #ff0000;">server</span> übertragen werden:</p>
<blockquote><p>user@<span style="color: #808000;">client</span>:~$ ssh-copy-id -i ~/.ssh/backup_key.pub user@<span style="color: #ff0000;">server</span></p></blockquote>
<p>Auch hier wird <span style="color: #ff0000;">server</span> und user wieder entsprechend angepasst.</p>
<p>Wir werden aufgefordert, den Zugang zu prüfen. Das machen wir folgendermaßen:</p>
<blockquote><p>user@<span style="color: #808000;">client</span>:~$ ssh -i ~/.ssh/backup_key user@<span style="color: #ff0000;">server</span></p></blockquote>
<p>Falls <strong>nicht</strong> nach einem Passwort gefragt wurde, hat alles geklappt. Die Sitzung verlassen wir wieder mit &#8220;exit&#8221;.</p>
<p>Hier legen wir nun ein Verzeichnis an, in welches die Dateien gesichert werden sollen, z.B.:</p>
<blockquote><p>user@<span style="color: #808000;">client</span>:~$ mkdir ~/backup</p></blockquote>
<h3>Synchronisation</h3>
<p>Ab sofort sollte ein erstes Synchronisieren der Daten möglich sein:</p>
<blockquote><p>user@<span style="color: #808000;">client</span>:~$ /usr/bin/rsync &#8211;delete -avze &quot;ssh -i /home/user/.ssh/backup_key&quot; user@<span style="color: #ff0000;">server</span>:/home/user ~/backup</p></blockquote>
<p>Ein Paar Worte zum Befehl:</p>
<p><strong>&#8211;delete</strong> sorgt dafür, dass Dateien , die am Quellort gelöscht wurden, auch am Zielort gelöscht werden<br />
<strong>-a</strong> ist der Archiv-Modus, d.h. er behält alle Permissions, Symlinks, Zeiten, Besitzer und Gruppen bei<br />
<strong>-v</strong> zeigt alle Dateien an, die übertragen werden.<br />
<strong>-z</strong> überträgt die Dateien komprimiert<br />
<strong>-e</strong> nutzen wir in diesem Fall, um die Übertragung über SSH laufen zu lassen.</p>
<p>user ist für die <span style="color: #808000;">client</span>- und <span style="color: #ff0000;">server</span>-Seite entsprechend anzupassen. Der Pfad hinter -i ist auf die <span style="color: #808000;">client</span>-Seite bezogen.</p>
<p>Der Pfad hinter user@<span style="color: #ff0000;">server</span>: ist der Remote Path, also der Pfad zu den zu sichernden Dateien auf dem <span style="color: #ff0000;">server</span>.</p>
<p>Die Ausführung kann eine ganze Zeit dauern, da beim ersten Aufruf noch alle Dateien übertragen werden müssen. Jeder folgende Aufruf vergleicht die Daten und überträgt nur die Veränderungen.</p>
<p>Hat das erfolgreich geklappt, kann ein Script geschrieben werden, wo wir den obigen Befehl eintragen:</p>
<blockquote><p>#!/bin/bash<br />
/usr/bin/rsync &#8211;delete -avze &quot;ssh -i /home/user/.ssh/backup_key&quot; user@<span style="color: #ff0000;">server</span>:/home/user ~/backup</p></blockquote>
<p>Ich habe die Datei als /usr/bin/backup angelegt und mit</p>
<blockquote><p>sudo chmod a+x /usr/bin/backup</p></blockquote>
<p>ausführbar gemacht.</p>
<p>Ab sofort sollte der Aufruf von &#8220;backup&#8221; in der Konsole ausreichen.</p>
<h3>Automatisierung</h3>
<p>Fehlt nur noch ein Eintrag in der crontab, damit das Backup stündlich ausgeführt wird:</p>
<blockquote><p>crontab -e</p></blockquote>
<p>Folgende Zeile einfügen:</p>
<blockquote><p>01 * * * * /usr/bin/backup</p></blockquote>
<p>Die Zeit kann natürlich angepasst werden. In den meisten Fällen sollte auch ein tägliches Backup um 11:59 Uhr ausreichen:</p>
<blockquote><p>59 11 * * * /usr/bin/backup</p></blockquote>
<p>Schaut regelmäßig in /var/mail/user (user ist durch euren Benutzernamen zu ersetzen), ob Probleme aufgetreten sind.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Datei-Berechtigungen im Gnome Papierkorb</title>
		<link>http://www.maltesieb.de/ubuntu/datei-berechtigungen-im-gnome-papierkorb/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Aug 2008 16:50:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux/Ubuntu]]></category>
		<category><![CDATA[berechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[dateien]]></category>
		<category><![CDATA[files]]></category>
		<category><![CDATA[gnome]]></category>
		<category><![CDATA[löschen]]></category>
		<category><![CDATA[papierkorb]]></category>
		<category><![CDATA[rm]]></category>
		<category><![CDATA[trash]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr grausam finde ich die Art, wie der Papierkorb in neueren Gnome-Versionen funktioniert (ich nutze derzeit Gnome 2.22).
Es ist möglich, Dateien im Nautilus in den Papierkorb zu verschieben, ohne dass man die Berechtigung zum Schreiben an diesen Dateien hat. Spätestens wenn man den Papierkorb leeren will, tritt das Problem auf, dass dieser nicht restlos entleert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr grausam finde ich die Art, wie der Papierkorb in neueren Gnome-Versionen funktioniert (ich nutze derzeit Gnome 2.22).</p>
<p>Es ist möglich, Dateien im Nautilus in den Papierkorb zu verschieben, ohne dass man die Berechtigung zum Schreiben an diesen Dateien hat. Spätestens wenn man den Papierkorb leeren will, tritt das Problem auf, dass dieser nicht restlos entleert wird, sondern dass die Dateien, die man nicht beschreiben darf, im Papierkorb verbleiben. Es kommt keine Fehlermeldung, sondern es sieht so aus als hätte alles geklappt, allerdings bleiben die Dateien einfach drin.</p>
<p>Das zweite Problem ist, dass Gnome einem auf Anhieb nicht verrrät, wo im Dateisystem der Papierkorb denn nun sitzt, denn sonst kann man ja als Superuser übers Terminal die Dateien löschen. In früheren Versionen saßen die Papierkorb-Dateien noch in ~/.Trash, aber das Verzeichnis wird nicht mehr angelegt. Ich habe nun lange gesucht und herausgefunden, dass die Dateien nun in ~/.local/share/Trash/files liegen.</p>
<p>Jetzt muss man aber trotzdem erstmal ins Terminal und mithilfe von</p>
<blockquote><p>sudo rm -R ~/.local/share/Trash/files/*</p></blockquote>
<p>die Dateien löschen. Das ist zwar kein Problem, denn das Terminal ist bei mir meist eh offen, aber es ist einfach nicht benutzerfreundlich und Neulinge würden total auf dem Schlauch stehen (wobei man bezweifeln kann, dass dort fremde Daten im home-Verzeichnis landen). Schöner wärs, wenn man schon beim Verschieben in den Papierkorb darauf hingewiesen würde bzw. die entsprechenden Dateien einfach nicht in den Papierkorb verschoben würden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mein HTPC ärgert mich</title>
		<link>http://www.maltesieb.de/ubuntu/mein-htpc-argert-mich/</link>
		<comments>http://www.maltesieb.de/ubuntu/mein-htpc-argert-mich/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 15:31:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux/Ubuntu]]></category>
		<category><![CDATA[dmesg]]></category>
		<category><![CDATA[dvb-usb]]></category>
		<category><![CDATA[fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[firmware]]></category>
		<category><![CDATA[hauppauge]]></category>
		<category><![CDATA[htpc]]></category>
		<category><![CDATA[mythtv]]></category>
		<category><![CDATA[nova-t 500]]></category>

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		<description><![CDATA[Kürzlich konnte ich mit meinem HTPC kein Fernsehen mehr gucken. Bei Klick auf &#8220;Fernsehen&#8221; tat sich einfach nichts, keine Reaktion, keine Meldung. Ich versuchte einen Neustart, der schon häufig Probleme wie von Geisterhand lösen konnte, aber diesmal bekam ich die Meldung, dass kein Connect zum Backend möglich war.
Ich prüfte also, ob das Backend wirklich nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich konnte ich mit meinem HTPC kein Fernsehen mehr gucken. Bei Klick auf &#8220;Fernsehen&#8221; tat sich einfach nichts, keine Reaktion, keine Meldung. Ich versuchte einen Neustart, der schon häufig Probleme wie von Geisterhand lösen konnte, aber diesmal bekam ich die Meldung, dass kein Connect zum Backend möglich war.</p>
<p>Ich prüfte also, ob das Backend wirklich nicht gestartet war und das Frontend hatte Recht. Als ich dann versuchte, mythbackend manuell zu starten, erzählte er mir, dass er keine TV-Karte finden konnte, also rein ins Backend Setup und geprüft, ob keine Karten mehr da waren. Es waren aber noch beide Karten eingetragen, bloß erkennen konnte er sie auch dort nicht.</p>
<p>Ein Blick in &#8220;dmesg&#8221; sagte dann folgendes:</p>
<blockquote><p>[   14.644000] dvb-usb: found a &#8216;Hauppauge Nova-T 500 Dual DVB-T&#8217; in cold state, will try to load a firmware<br />
[   14.720000] dvb-usb: downloading firmware from file &#8216;dvb-usb-dib0700-<strong>01</strong>.fw&#8217;<br />
Das klingt soweit auch noch normal, das Problem liegt aber darin, dass meine Firmware eigentlich /lib/firmware/dvb-usb-dib0700-<strong>1.10</strong>.fw heißt.</p></blockquote>
<p>Ich habe keine Ahnung, warum er die Firmware plötzlich unter anderem Namen suchte, ich habe keine Updates gemacht und auch nichts verändert. Mal wieder ein Zeichen dafür, dass bei Ubuntu Dinge auf ganz mysteriöse Weise nicht mehr funktionieren. Es wird Zeit, dass ich umsteige.</p>
<p>Problem war also ganz einfach zu beheben durch:</p>
<blockquote><p>sudo cp /lib/firmware/dvb-usb-dib0700-1.10.fw /lib/firmware/dvb-usb-dib0700-01.fw</p></blockquote>
<p>Anschließend Neustart und alles beim Alten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>10 Gründe, warum sich ein Umstieg auf Linux lohnt</title>
		<link>http://www.maltesieb.de/ubuntu/10-gruende-fuer-umstieg-auf-linux/</link>
		<comments>http://www.maltesieb.de/ubuntu/10-gruende-fuer-umstieg-auf-linux/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Jun 2008 21:31:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux/Ubuntu]]></category>
		<category><![CDATA[gründe]]></category>
		<category><![CDATA[linux]]></category>
		<category><![CDATA[umstieg]]></category>

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		<description><![CDATA[Hinweis: Dieser Post bezieht sich auf Ubuntu bzw. auf die grafische Oberfläche GNOME, bei Kubuntu/KDE und anderen Distributionen mögen sich einige Dinge unterscheiden.
Bei vielen, die zum ersten Mal eine Linux-Live CD einlegen oder Linux nutzen macht sich im ersten Moment Ernüchterung breit. Das Booten dauert etwas länger als man es von Windows gewohnt ist und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hinweis</strong>: Dieser Post bezieht sich auf Ubuntu bzw. auf die grafische Oberfläche GNOME, bei Kubuntu/KDE und anderen Distributionen mögen sich einige Dinge unterscheiden.</p>
<p>Bei vielen, die zum ersten Mal eine Linux-Live CD einlegen oder Linux nutzen macht sich im ersten Moment Ernüchterung breit. Das Booten dauert etwas länger als man es von Windows gewohnt ist und der Desktop sieht im ersten Moment nach nichts aus. Schmales Panel, keine besonderen grafischen Besonderheiten, es entsteht erstmal keine Euphorie. Die Vorteile befinden sich allerdings im Detail und bei Dingen, die man wahrscheinlich gar nicht erst erwartet. Ein paar möchte ich an dieser Stelle aufführen, um den einen oder anderen vielleicht dazu zu bewegen, sich das alternative Betriebssystem einmal näher anzuschauen.</p>
<p><span id="more-33"></span></p>
<ol>
<li>Die ISO-Datei lässt sich <strong>einfach, kostenlos und schnell</strong> von der jeweiligen Distributions-Homepage herunterladen. Bei Distributionen wie Ubuntu gibt es alle 6 Monate eine neue Version, sodass man sicher sein kann, eine recht <strong>aktuelle Version</strong> zu erwischen. Windows XP ist dagegen von 2001, Vista ist zu diesem Zeitpunkt auch schon über 1 Jahr alt.<br />
Die meisten <strong>Distributions-CDs</strong> sind zudem auch gleich als <strong>Live-CD</strong> nutzbar, sodass man sich schonmal über die Hardware-Unterstützung und den Features informieren kann. Es ist <strong>keine nervige Aktivierung</strong> und auch <strong>kein CD-Key</strong> notwendig.<br />
Das Internet funktioniert in den meisten Fällen schon in der Live CD-Oberfläche und da Firefox, Pidgin (Messenger), Evolution (PIM), OpenOffice.org und Co. schon installiert sind, lässt es sich während der Installation schon bequem surfen, chatten oder emailen.</li>
<li>Bei Hardware, welche von Linux gut unterstützt wird, kann man sicher sein, dass nach der Installation die <strong>Treiber-Installation und -konfiguration komplett wegfällt</strong> und man sich anschließend direkt den wichtigen Dingen zuwenden kann. Als Hersteller sind hier z.B. <strong>HP</strong> (Drucker, Multifunktionsgeräte), <strong>Lenovo</strong> (Thinkpads), <strong>Hauppauge</strong> (TV-Karten) und <strong>Intel</strong> (WLAN-Karten) zu nennen. Weitere Hersteller, die sich für Linux einsetzen, könnt ihr mir gern als Kommentar schreiben. Leider sind viele Hersteller noch sehr stur, was den Support angeht, von Logitech gibt es z.B. (http://linux.yes.nu/diNovo/?Page=cGFnZTE1) hier eine deutliche Stellungnahme.</li>
<li>Die <strong>Paketverwaltung</strong> erleichtert einem die Suche nach Programmen, ihre Installation und Deinstallation sowie Aktualisierung und Konfiguration ungemein. Ist es in Windows nötig, erst nach Programmen zu suchen, sie herunterzuladen, den Installer auszuführen und nach der Deinstallation Reste zu behalten, erledigt die Paketverwaltung alle Schritte in einem Rutsch. Als Beispiel sucht man in der Paketverwaltung nach <em>&#8220;cd ripper&#8221;</em> und bekommt Software aufgelistet, die einem diese Aufgabe abnimmt.
<div style="margin:1em 0 1em -40px;">Im Folgenden eher &#8220;Kleinigkeiten&#8221;, die einem das Arbeiten allerdings erleichtern:</div>
</li>
<li><strong>Datum, Wochentag und Wetter</strong> neben der Uhrzeit.</li>
<li>Dateien werden <strong>anhand des Inhalts</strong> und nicht anhand der Endung erkannt. Fotos, die keine oder die falsche Endung haben, werden trotzdem korrekt erkannt und mit dem passenden Programm geöffnet.</li>
<li>Wenn man Screenshots mithilfe der Druck-Taste macht, muss man nicht erst ein Grafikprogramm öffnen, um das Bild zu speichern, sondern es öffnet sich unmittelbar ein Dialog, welcher einem den Screenshot in einem beliebigen Ordner speichern lässt.</li>
<li>Wenn man Dateien umbenennt (F2), wird nicht der gesamte Dateiname markiert, sondern nur der Teil bis zur Endung.</li>
<li>Zahlreiche Themes, die kinderleicht zu installieren sind (siehe gnome-look.org) und seiner Linux-Distribution ein individuelles Aussehen verleihen.</li>
<li>Der mitgelieferte Editor (gedit) kann Syntax-Highlighting, d.h. der Inhalt wird in sämtlichen Programmier-, Skript- und Auszeichnungssprachen (C++, PHP, HTML, Diff, LaTeX u.v.m.) entsprechend hervorgehoben.</li>
<li>Sofern man erstmal ein paar Konsolenbefehle drauf hat, ist es ein wesentlich effizienteres Arbeiten, wenn man sich nicht mehr durch unübersichtliche GUIs schlagen muss. Dies ist aber zugegebenermaßen Gewohnheitssache, aber in meinen Augen geht das Arbeiten in der Konsole wesentlich schneller.</li>
</ol>
<p>Natürlich will ich an dieser Stelle auch die <strong>Nachteile</strong> nicht außer Acht lassen:<br />
Da wäre zum einen bei vielen Komponenten und Peripherie-Geräten die mangelnde Hardware-Unterstützung, was allerdings auf die mangelnde Unterstützung seitens der Hersteller zurückzuführen ist. Sollte man wirklich auf Linux umsteigen wollen, sollte man sich beim Hardwarekauf schon über die Unterstützung erkundigen, bisher wurde ich immer fündig.<br />
Windows-Software wie Photoshop, Flash etc. läuft logischerweise nicht auf Linux. Sollte sie auch mit wine nicht laufen, ist eine VM nötig, was sicher nicht jedermanns Sache ist. Direct3D-Spiele, welche den Löwenanteil aller Computerspiele ausmachen, laufen mangels DirectX-API nicht auf Linux-Distributionen und OpenGL-Spiele sind leider Mangelware.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Trackpoint-Scrollen in Ubuntu zum Laufen bringen</title>
		<link>http://www.maltesieb.de/ubuntu/trackpoint-scrollen-in-ubuntu-zum-laufen-bringen/</link>
		<comments>http://www.maltesieb.de/ubuntu/trackpoint-scrollen-in-ubuntu-zum-laufen-bringen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 10:29:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux/Ubuntu]]></category>
		<category><![CDATA[linux]]></category>
		<category><![CDATA[scrollen]]></category>
		<category><![CDATA[thinkpad]]></category>
		<category><![CDATA[x-server]]></category>

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		<description><![CDATA[Um das vertikale wie auch horizontale Scrollen des Trackpoints zum Laufen zu bringen, muss man die xorg.conf anpassen:
sudo gedit /etc/X11/xorg.conf
Innerhalb von Section &#8220;InputDevice&#8221; folgende Zeilen hinzufügen:
Option      &#34;ZAXisMapping&#34; &#34;4 5&#34;
Option      &#34;XAxisMapping&#34; &#34;6 7&#34;
Option      &#34;Emulate3Buttons&#34; &#34;true&#34;
Option      &#34;EmulateWheel&#34; &#34;on&#34;
Option      &#34;EmulateWheelButton&#34; &#34;2&#34;
Speichern und X-Server neustarten (Strg+Alt+Backspace)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um das vertikale wie auch horizontale Scrollen des Trackpoints zum Laufen zu bringen, muss man die xorg.conf anpassen:</p>
<blockquote><p>sudo gedit /etc/X11/xorg.conf</p></blockquote>
<p>Innerhalb von Section &#8220;InputDevice&#8221; folgende Zeilen hinzufügen:</p>
<blockquote><p>Option      &quot;ZAXisMapping&quot; &quot;4 5&quot;<br />
Option      &quot;XAxisMapping&quot; &quot;6 7&quot;<br />
Option      &quot;Emulate3Buttons&quot; &quot;true&quot;<br />
Option      &quot;EmulateWheel&quot; &quot;on&quot;<br />
Option      &quot;EmulateWheelButton&quot; &quot;2&quot;</p></blockquote>
<p>Speichern und X-Server neustarten (Strg+Alt+Backspace)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.maltesieb.de/ubuntu/trackpoint-scrollen-in-ubuntu-zum-laufen-bringen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Linux: Das lästige Piepen vom Speaker loswerden</title>
		<link>http://www.maltesieb.de/ubuntu/das-lastige-beep-vom-speaker-loswerden/</link>
		<comments>http://www.maltesieb.de/ubuntu/das-lastige-beep-vom-speaker-loswerden/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 Dec 2007 19:59:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux/Ubuntu]]></category>
		<category><![CDATA[pcspkr]]></category>
		<category><![CDATA[piepen]]></category>
		<category><![CDATA[speaker]]></category>
		<category><![CDATA[thinkpad]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich besitze ein Thinkpad T60 und habe Ubuntu 7.10 laufen. Lange hat es mich gestört, dass es grundsätzlich ein lautes Piepen aus der Anlage oder aus den integrierten Lautsprechern gab, wenn ich mal in der Konsole unterwegs war oder einmal zu häufig die Backspace-Taste betätigt habe.
Dieser Speaker, in der Ubuntu-GUI auch liebevoll &#8220;Systemglocke&#8221; genannt, wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich besitze ein Thinkpad T60 und habe Ubuntu 7.10 laufen. Lange hat es mich gestört, dass es grundsätzlich ein lautes Piepen aus der Anlage oder aus den integrierten Lautsprechern gab, wenn ich mal in der Konsole unterwegs war oder einmal zu häufig die Backspace-Taste betätigt habe.</p>
<p>Dieser Speaker, in der Ubuntu-GUI auch liebevoll &#8220;Systemglocke&#8221; genannt, wird in Notebooks nur noch über die integrierten Lautsprecher oder über den Audio-Out ausgegeben, da kein kleiner Lautsprecher vorhanden ist. Wer kennt es nicht, das traditionelle Piepen kurz nach dem Start von alten Rechnern. Dieser Speaker wird aber sehr lästig, sobald man für gewöhnlich eine HiFi-Anlage angeschlossen hat und sie vielleicht vom letzten Mal Musik hören noch recht weit aufgedreht hat. Sobald man dann in der Konsole die Tab-Funktion benutzt, um einen Verzeichnisnamen zu vervollständigen und das Getippte ist nicht ausreichend, gibt es einen sehr lauten Beep, welcher sogar die Nachbarn aufweckt :-)</p>
<p>Abhilfe kann einerseits schaffen, über <em>System -&gt; Einstellungen -&gt; Audio </em>die Systemglocke auszuschalten, allerdings kann das außerhalb von GNOME wieder kritisch werden. Effektiver ist es, das Kernel-Modul <strong>pcspkr</strong> abzuschalten und zu blacklisten.</p>
<p>Die Abschaltung erfolgt ganz einfach über:</p>
<blockquote><p>sudo rmmod pcspkr</p></blockquote>
<p>Damit ist das Modul allerdings nicht dauerhaft abgeschaltet und nach dem nächsten Reboot geht die Pieperei erneut los.<br />
Wer es dauerhaft loswerden möchte, muss das Modul blacklisten:</p>
<blockquote><p>sudo gedit /etc/modprobe.d/blacklist</p></blockquote>
<p>Einfach am Ende folgende Zeile hinzufügen:</p>
<blockquote><p>blacklist pcspkr</p></blockquote>
<p>Hoffe das hilft. So far</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mach &#8216;ne Pause: Ubuntu fordert auf, sich auszuruhen</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Nov 2007 17:15:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux/Ubuntu]]></category>
		<category><![CDATA[ausruhen]]></category>
		<category><![CDATA[pause]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit fast 2 Jahren nutze ich nun schon Ubuntu und erst jetzt fällt mir ein recht interessantes Feature auf: Die Tipppause. Diese fordert den Nutzer immer nach z.B. einer Stunde für 3 Minuten auf, eine Pause einzulegen.
Über den Nutzen dieser Funktion lässt sich natürlich streiten und der Spott der Arbeitskollegen ist quasi einprogrammiert. Ich allerdings [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit fast 2 Jahren nutze ich nun schon Ubuntu und erst jetzt fällt mir ein recht interessantes Feature auf: Die Tipppause. Diese fordert den Nutzer immer nach z.B. einer Stunde für 3 Minuten auf, eine Pause einzulegen.</p>
<p>Über den Nutzen dieser Funktion lässt sich natürlich streiten und der Spott der Arbeitskollegen ist quasi einprogrammiert. Ich allerdings halte es für eine sinnvolle Funktion, denn immerhin hält sie einen von stundenlangen Computer-Sessions ab und bewegt einen dazu, das Chaos auf dem Schreibtisch zu beseitigen.</p>
<p>Sehr zur Freude der Ärzte, würden durch diese Funktion weniger Arbeitnehmer über Rückenprobleme klagen. Würde die Funktion nun auch noch abwechselnde Gymnastikübungen vorschlagen, wäre es doch eine runde Sache ;-)</p>
<p>Die Aktivierung dieser vorinstallierten Funktion ist so einfach wie die Funktion selbst:</p>
<p>Man klicke auf <em>System -&gt; Einstellungen -&gt;  Tastatur </em>und wechselt zum Reiter &#8220;Tipppause&#8221;.<em><br />
</em></p>
<p><img src="http://myhome.i24.cc/wordpress/wp-content/uploads/2007/11/tipppause.png" alt="Tastatureinstellungen - Tipppause" /><br />
<em>Tastatureinstellungen &#8211; Tipppause</em></p>
<p>Hier lassen sich auch die Intervalle der Pausen verändern. Für ganz Hartnäckige lässt sich sogar das Verschieben der Pause ausschalten.</p>
<p>Sobald es Zeit für ein Päuschen ist, wird sozusagen das Werkzeug fallen gelassen und der Bildschirm wird mit folgendem Countdown überlagert:</p>
<p><img src="http://myhome.i24.cc/wordpress/wp-content/uploads/2007/11/pause.jpg" alt="Mach’ ne Pause: Noch 2 Minuten und 36 Sekunden bis zur Freischaltung" /><br />
<em>Mach &#8216;ne Pause: Noch 2 Minuten und 36 Sekunden</em></p>
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