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	<title>Malte's Blog &#187; umstieg</title>
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		<title>10 Gründe, warum sich ein Umstieg auf Linux lohnt</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jun 2008 21:31:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux/Ubuntu]]></category>
		<category><![CDATA[gründe]]></category>
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		<description><![CDATA[Hinweis: Dieser Post bezieht sich auf Ubuntu bzw. auf die grafische Oberfläche GNOME, bei Kubuntu/KDE und anderen Distributionen mögen sich einige Dinge unterscheiden.
Bei vielen, die zum ersten Mal eine Linux-Live CD einlegen oder Linux nutzen macht sich im ersten Moment Ernüchterung breit. Das Booten dauert etwas länger als man es von Windows gewohnt ist und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hinweis</strong>: Dieser Post bezieht sich auf Ubuntu bzw. auf die grafische Oberfläche GNOME, bei Kubuntu/KDE und anderen Distributionen mögen sich einige Dinge unterscheiden.</p>
<p>Bei vielen, die zum ersten Mal eine Linux-Live CD einlegen oder Linux nutzen macht sich im ersten Moment Ernüchterung breit. Das Booten dauert etwas länger als man es von Windows gewohnt ist und der Desktop sieht im ersten Moment nach nichts aus. Schmales Panel, keine besonderen grafischen Besonderheiten, es entsteht erstmal keine Euphorie. Die Vorteile befinden sich allerdings im Detail und bei Dingen, die man wahrscheinlich gar nicht erst erwartet. Ein paar möchte ich an dieser Stelle aufführen, um den einen oder anderen vielleicht dazu zu bewegen, sich das alternative Betriebssystem einmal näher anzuschauen.</p>
<p><span id="more-33"></span></p>
<ol>
<li>Die ISO-Datei lässt sich <strong>einfach, kostenlos und schnell</strong> von der jeweiligen Distributions-Homepage herunterladen. Bei Distributionen wie Ubuntu gibt es alle 6 Monate eine neue Version, sodass man sicher sein kann, eine recht <strong>aktuelle Version</strong> zu erwischen. Windows XP ist dagegen von 2001, Vista ist zu diesem Zeitpunkt auch schon über 1 Jahr alt.<br />
Die meisten <strong>Distributions-CDs</strong> sind zudem auch gleich als <strong>Live-CD</strong> nutzbar, sodass man sich schonmal über die Hardware-Unterstützung und den Features informieren kann. Es ist <strong>keine nervige Aktivierung</strong> und auch <strong>kein CD-Key</strong> notwendig.<br />
Das Internet funktioniert in den meisten Fällen schon in der Live CD-Oberfläche und da Firefox, Pidgin (Messenger), Evolution (PIM), OpenOffice.org und Co. schon installiert sind, lässt es sich während der Installation schon bequem surfen, chatten oder emailen.</li>
<li>Bei Hardware, welche von Linux gut unterstützt wird, kann man sicher sein, dass nach der Installation die <strong>Treiber-Installation und -konfiguration komplett wegfällt</strong> und man sich anschließend direkt den wichtigen Dingen zuwenden kann. Als Hersteller sind hier z.B. <strong>HP</strong> (Drucker, Multifunktionsgeräte), <strong>Lenovo</strong> (Thinkpads), <strong>Hauppauge</strong> (TV-Karten) und <strong>Intel</strong> (WLAN-Karten) zu nennen. Weitere Hersteller, die sich für Linux einsetzen, könnt ihr mir gern als Kommentar schreiben. Leider sind viele Hersteller noch sehr stur, was den Support angeht, von Logitech gibt es z.B. (http://linux.yes.nu/diNovo/?Page=cGFnZTE1) hier eine deutliche Stellungnahme.</li>
<li>Die <strong>Paketverwaltung</strong> erleichtert einem die Suche nach Programmen, ihre Installation und Deinstallation sowie Aktualisierung und Konfiguration ungemein. Ist es in Windows nötig, erst nach Programmen zu suchen, sie herunterzuladen, den Installer auszuführen und nach der Deinstallation Reste zu behalten, erledigt die Paketverwaltung alle Schritte in einem Rutsch. Als Beispiel sucht man in der Paketverwaltung nach <em>&#8220;cd ripper&#8221;</em> und bekommt Software aufgelistet, die einem diese Aufgabe abnimmt.
<div style="margin:1em 0 1em -40px;">Im Folgenden eher &#8220;Kleinigkeiten&#8221;, die einem das Arbeiten allerdings erleichtern:</div>
</li>
<li><strong>Datum, Wochentag und Wetter</strong> neben der Uhrzeit.</li>
<li>Dateien werden <strong>anhand des Inhalts</strong> und nicht anhand der Endung erkannt. Fotos, die keine oder die falsche Endung haben, werden trotzdem korrekt erkannt und mit dem passenden Programm geöffnet.</li>
<li>Wenn man Screenshots mithilfe der Druck-Taste macht, muss man nicht erst ein Grafikprogramm öffnen, um das Bild zu speichern, sondern es öffnet sich unmittelbar ein Dialog, welcher einem den Screenshot in einem beliebigen Ordner speichern lässt.</li>
<li>Wenn man Dateien umbenennt (F2), wird nicht der gesamte Dateiname markiert, sondern nur der Teil bis zur Endung.</li>
<li>Zahlreiche Themes, die kinderleicht zu installieren sind (siehe gnome-look.org) und seiner Linux-Distribution ein individuelles Aussehen verleihen.</li>
<li>Der mitgelieferte Editor (gedit) kann Syntax-Highlighting, d.h. der Inhalt wird in sämtlichen Programmier-, Skript- und Auszeichnungssprachen (C++, PHP, HTML, Diff, LaTeX u.v.m.) entsprechend hervorgehoben.</li>
<li>Sofern man erstmal ein paar Konsolenbefehle drauf hat, ist es ein wesentlich effizienteres Arbeiten, wenn man sich nicht mehr durch unübersichtliche GUIs schlagen muss. Dies ist aber zugegebenermaßen Gewohnheitssache, aber in meinen Augen geht das Arbeiten in der Konsole wesentlich schneller.</li>
</ol>
<p>Natürlich will ich an dieser Stelle auch die <strong>Nachteile</strong> nicht außer Acht lassen:<br />
Da wäre zum einen bei vielen Komponenten und Peripherie-Geräten die mangelnde Hardware-Unterstützung, was allerdings auf die mangelnde Unterstützung seitens der Hersteller zurückzuführen ist. Sollte man wirklich auf Linux umsteigen wollen, sollte man sich beim Hardwarekauf schon über die Unterstützung erkundigen, bisher wurde ich immer fündig.<br />
Windows-Software wie Photoshop, Flash etc. läuft logischerweise nicht auf Linux. Sollte sie auch mit wine nicht laufen, ist eine VM nötig, was sicher nicht jedermanns Sache ist. Direct3D-Spiele, welche den Löwenanteil aller Computerspiele ausmachen, laufen mangels DirectX-API nicht auf Linux-Distributionen und OpenGL-Spiele sind leider Mangelware.</p>
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